Mein Bauch gehört Tayyip Erdogan

Der Wolf zieht seinen Schafspelz aus.

Wie die internationale Frauenrechtsorganisation Women on Waves berichtet, hat die türkische Regierung den Vertrieb des Medikaments Misoprostol, das beim medikamentösen Schwangerschaftsabbruch eingesetzt wird, verboten.

Bereits im Mai bezeichnete der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan den Schwangerschaftsabbruch als Mord und versuchte eine gesetzliche Verschärfung des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch durchzusetzen, die aber Dank internationaler Proteste abgewendet werden konnte.

Die Türkei ist nur ein Beispiel für die weltweite Verschärfung des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch und damit auch des Rechts auf körperliche Selbstbestimmung der Frau.

MONAliesA machte bereits im Januar mit der Veranstaltungsreihe „Mein Bauch gehört mir! – oder doch nicht?!“ auf die Entwicklung aufmerksam. Zu Gast waren neben Prof. Dr. Barbara Duden  und Prof. Dr. Ulrike Busch von pro familia die Mitarbeiterin der feministischen NGO Women on Waves Susan Davies. (Bild rechts)

Literatur über die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs sowie eine eigene kleine Ausstellung über den Kampf um den § 218 in den neuen Bundesländern nach der deutschen Wiedervereinigung können bei uns ausgeliehen werden. Anfragen per Mail an monaliesa@leipzigerinnen.de

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