Alternativer Nobelpreis an Simar Samar

Den diesjährigen Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) wurde heute an die afghanische Ärztin und Frauenrechtlerin Simar Samar verliehen.

Simar Samar studierte Medizin an der Universität Kabul. Während der russischen Okkupation floh sie nach Pakistan und arbeitete dort in einem Flüchtlingslager als Ärztin. In der Grenzstadt Quette gründete sie ein Hospital für Mädchen und Frauen, wo sie auch unter der Herrschaft der Taliban weiterarbeitete. 2001 wurde sie zur Ministerin für Frauenangelegenheiten ernannt, trat aber nach nur einem Jahr von diesem Amt wieder zurück. Heute ist sie Chefin der unabhängigen afghanischen Menschenrechtskommission.

Wer sich weiter mit starken Frauen aus Afghanistan beschäftigen möchte, sei aus unserem Bestand folgendes Buch empfohlen:

Kathrine Kiviat: Women of courage. Intimate stories from Afghanistan.

 

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