Buchmesse 2013

Heute startet die Leipziger Bucmesse 2013. Das Veranstaltungsprogramm ist so groß wie eh und je. Damit Sie, liebe Besucher_innen, nicht die Qual der Wahl haben, stellen wir unsere Lesungen vor.

Donnerstag, 14.3., um 18 Uhr

Bona Peiser – Die erste deutsche Bibliothekarin

Lesung und Diskussion mit Frauke Mahrt-Thomson

Bona Peiser (1864 –1929), die erste deutsche Bibliothekarin, war eine Wegbereiterin der Bücher- und Lesehallen-Bewegung und der Frauenarbeit in Bibliotheken. Lebenslang hat sie sich für die Qualitätssicherung des bibliothekarischen Berufs eingesetzt und für die Interessenvertretung ihrer Kolleginnen und später auch Kollegen. Nicht nur in der Lesehalle der Deutschen Gesellschaft für Ethische Kultur, sondern auch in der Bibliothek des Kaufmännischen Verbandes für weibliche Angestellte (VWA) wurde sie zur Ausbilderin einer ganzen Generation bibliothekarisch arbeitender Frauen. Die Entwicklung der jahrzehntelang von ihr geleiteten Bibliotheken sowie die Darstellung ihrer fachlichen Leistungen und ihres berufs- und frauenpolitischen Engagements stehen im Mittelpunkt dieser Biographie.

Eintritt: 3,- / 4,- €

 

Donnerstag, 14.3., um 20 Uhr

Das Ende der Aufzählung

Lesung mit Irngard Maria Ostermann

Die letzte Lebensstation der Autorin Vera hat einen Namen: Max. Sie lernt den Hobbypoeten bei der Hochzeit von Freunden kennen und akzeptiert, dass er seine Familie nicht zerstören will. Seine tolerante Frau weiß um seine Fremdgänge, reagiert aber, als sie den Ernst der Lage erkennt, mit Eifersucht und rivalisiert mit Vera, die ihrerseits mit Hilfe eines Stipendiums aus dem Beziehungsgeflecht nach Rhodos flieht. Dort lebt sie unbeschwert bald an der Seite des Lokalbesitzers Yannis, obwohl sie weiß, dass seine traditionellen Lebensentwürfe sich nicht mit ihren decken. Sie ahnt, dass ein neuer Lebensabschnitt bevorsteht, genießt die Musik und das Meer. Noch einmal vorm Vergehen blühn , denn seit Beginn der Liaison mit Max begreift sie den Tod als Unglück, auf das man unweigerlich zusteuert. Als er ihr Leben erschüttert, verliert sie den Halt, lockert die Distanz zu Max, dessen Hartnäckigkeit sie unterschätzt hat. Die Sehnsucht ist wie ein Schmetterling, der von Blüte zu Blüte fliegt, solange der schwarze Vogel sich zurückhält.

Eintritt: 3,- / 4,- €

 

Freitag, 15.03., um 19 Uhr

Die Frau meines Vaters

Lesung und Diskussion mit Anja Röhl

»Kind sein heißt allein sein, schuld sein, essen müssen, schlafen müssen, brav sein müssen. Kind sein heißt, sich nicht wehren zu können.”In ihren Kindheits- und Jugenderinnerungen zeichnet Anja Röhl ein Porträt der autoritären und lebensfeindlichen Gesellschaft der 1950er und 60er Jahre in Deutschland. Als Kind geschiedener Eltern ist sie einsam und unsicher. Erst die moderne, antiautoritäre zweite Frau ihres Vaters, zu dem sie an den »Papi-Tagen« geht, bringt ihr Verständnis, Zuwendung und Zutrauen entgegen: Es ist Ulrike Meinhof.

Eintritt: 4,- / 5,- €

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