Die Preziöse ist da!

Die deutschsprachige feministische Presselandschaft ist um ein Magazin reicher, denn Die Preziöse ist da!

Alles begann mit einer Idee von drei Frauen, die eine Zeitschrift  für die anspruchsvolle queere Frau herausbringen wollten. Doch wie umsetzen? Ganz einfach sie gründeten ein Start-Up-Unternehmen namens Freilenzer-Verlag und starteten eine Crowdfunding-Kampagne. Und siehe da, das Geld kam zusammen.

Nun liegt endlich die erste Ausgabe in allen Bahnhofsbuchandlungen aus. Und die kann sich in der Tat sehen lassen. Oberstes Credo der Herausgeberinnen ist Qualität gepaart mit thematischer Vielfalt: „Wir glauben daran, dass man nur der Vielfalt des modernen Lebens gerecht werden kann, wenn man sich ihrer nicht verschließt und seinen Horizont konstant erweitert.“ Dieser begrüßenswerte Anspruch spiegelt sich in der ersten Ausgabe wieder. Die Themen reichen von Asexualität über Körperbehaarung bis hin zum Frauenfußball. Sogar ein Horoskop ist dabei!

Irmtraud Morgner meinte einmal, der größte Fehler von Frauen sei ihr Mangel an Größenwahn. Dies trifft auf die Preziöse-Macherinnen definitiv nicht zu. In Zeiten sinkender Printauflagen und Zeitungssterben sind sie größenwahnsinnig genug ein feminitisch-queeres Magazin herauszubringen, das sich dem Mainstream und einem Eliten-Nischen-Dasein verweigert und obendrein auch noch Vielfalt, Qualität, Seriosität und Authentizität bieten möchte. Chapeau!

Wer sich den Heftpreis von 5€ nicht leisten kann oder will, kann gerne bei uns in der Bibliothek in der Ausgabe blättern! 🙂

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