Veranstaltungen im November

Anschreiben gegen Norm_alität_en: Queerfeministische Zines
Vortrag, Lesung und Diskussion mit Maria Bühner

Donnerstag, 13.11.14, 19 Uhr

Zines sind selbst-produzierte und -publizierte, nicht-kommerzielle Hefte, die vor allem in Subkulturen wie Hardcore und Punk genutzt worden und werden. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Welt der queer/feministischen Zines und stellt verschiedene Zineprojekte genauer vor. Alle vereint die Kritik an „Normen“ und „Normalität“. Themen der Zines sind u.a. Coming out, trans*, queer und Beeinträchtigung, Drag, Zustimmungskonzept und intersektionaler Feminismus. Der Vortrag gibt Einblicke in die Vielfalt queer-feministischer Themen. Begriffliches Vorwissen ist nicht nötig.

Maria Bühner hat an der Universität Leipzig und University of East London studiert. Nach ihrem Masterabschluss in Kulturwissenschaften promoviert sie im Moment an der Universität Leipzig zu Lesben in der DDR. Queer-feministische Zines waren nicht nur das Thema ihrer Abschlussarbeit, sondern sind auch eine ihrer persönlichen Leidenschaften.


How to do a zine
Workshop mit Katrin und Maria vom Mini Queer Zinefest Berlin

Samstag, 15.11.14, 11-17 Uhr

Die Workshopleiterinnen sind selbst erfahrene Zine-Produzentinnen und haben in diesem Jahr erstmalig ein eigenes Zinefest in Berlin organisiert. Katrin ist Teil der Berliner Zine-Distribution Heavy Mental, Maria schreibt das Personal Zine Momo. Mehr dazu findet ihr hier.
Zusammen haben sie ein Compilation Zine zu Selbstliebe und Selbstfürsorge gemacht. Beim Workshop werden die Grundlagen der Herstellung eines eigenen Zines erklärt und ausprobiert.

Da nur eine begrenzte Teilnehmer_innenzahl möglich ist, möchten wir euch darum bitte, euch bei Interesse per E-Mail verbindlich anzumelden. Der Unkostenbeitrag liegt zwischen fünf und zehn Euro (Spendenbasis).

Anmelden könnt ihr euch unter monaliesa_leipzig@gmx.de ! Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 5-10 Euro nach Selbsteinschätzung.


Kollektiv leben, kollektiv arbeiten.
Lesung und Diskussion mit der Autorin Heike Brandt.

Freitag, 07.11.14, 19 Uhr

In einem Kollektiv aus gleichberechtigten Menschen zu leben und/oder zu arbeiten bedeutet, Entscheidungen mit Menschen unterschiedlichster Prägung im Konsens treffen zu wollen. Es bedeutet eine immer wiederkehrende Frage danach, wie eine Gesellschaft aussehen kann, die Hierarchien und Diskriminierungen benennen und ihnen entgegenwirken will. Oft genug bedeutet es auch, selbst neue Wege zu gehen, die andere vielleicht schon versucht haben, und Balancen zwischen Scheitern und Umorientieren zu finden.

Heike Brandt (*1947) war Mitbegründerin der Kommune 99 in West-Berlin im Jahr 1968, eines Kinderbuchladen-Kollektivs im Jahr 1976 und der Stiftung Umverteilen!. Außerdem war sie Mitglied einer kollektiv sozial tätigen Gruppe in einer Obdachlosensiedlung (1971-1974). Sie studierte Pädagogik und ist Übersetzerin, Autorin und Rezensentin von Kinder- und Jugendliteratur. Ihr Anliegen ist es, Menschen verschiedener Generationen einzuladen, Fragen aneinander stellen zu können. Sie liest aus den unveröffentlichten romanhaften Aufzeichnungen ihrer Erfahrungen und Erlebnisse. In der anschließenden Diskussion steht die Frage nach den Möglichkeiten und Herausforderungen kollektiven Arbeitens und Lebens im Vordergrund. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Frage, welche Rolle das Geschlecht in kollektiven Strukturen spielt.

Moderiert wird der Abend von Bea Tholen, Mitglied der Kollektive MONAliesA (Feministische Bibliothek) und ModeM (Moderation und Mediation in Gruppen).


It’s time to support feminism!
MONAliesA-SoliParty

Samstag, 08.11.14, ab 22:00

Die Frauenkultur schmeißt eine Party, sozusagen extra für uns…

Das heißt… Queerparty in einer der etabliertesten Frauenlocations Leipzigs!
Denn… Wir haben die MONAliesA gerettet!
Und… Die Anträge für nächstes Jahr sind abgegeben!

Wenn das nicht genügend Gründe zum Feiern sind! Schwingt euch auf die Räder, trotzt dem Überangebot an anderen Parties an diesem Abend und kommt in den Süden um mit uns den Batzen Arbeit zu feiern, den wir dieses Jahr schon geschafft haben – bei der MONAliesA-SoliParty! Der Eintritt fließt komplett in die Bibliotheksarbeit und unsere kommenden Veranstaltungen.

Unsere Female DJ*s legen auf:

Toothache Collective feat. Fehara
Lieblingsmusik und Popdisco

ab spät: d.neal (poly:amie)
House und Techno

Doors 22:00 Uhr

See you and your friends on Saturday!

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