Support your local feminists!

Mit einer Spende an deine Lieblingsbibliothek: https://www.betterplace.org/de/projects/60244-unterstutze-die-feministische-bibliothek-monaliesa

Advertisements

8.-10. März: Querschnitt FEMINISMUS

Vom 8.-10.03. gibt es an verschiedenen Orten in Leipzig feministische Workshops, Vorträge und Vernetzung im Rahmen von „Querschnitt Feminismus“.
Mehr Infos findet ihr hier: http://feministischerkampftag.blogsport.eu/

Folgende Veranstaltungen gibt es in der MONAliesA:

Freitag, 09.03.
11 Uhr: Elemente des linken Antisemitismus, Referentin: Tina Sanders

15.30 Uhr: Feministische Kontroversen – Debatte um Abtreibung & Pränataldiagnostik in der Zweiten Frauenbewegung

Samstag, 10.03.
11 Uhr: No feminist liberation without socialism!? Überlegungen zu einer marxistisch-feministischen Kritik an Klassen- und Geschlechterverhältnissen, Katja Wagner (translib)

15 Uhr: Fummel, Sekt & Genderwahn – Von der Vertuntung der Menschen, mit Kuku Schrapnell & Babsi l’Ordinaireteur

Zusatztermin im Januar „Antiqueert!?“

Aufgrund des großes Interesses und weil viele von euch nicht mehr reingekommen sind, haben wir uns entschlossen, den Vortrag „Antiqueert?! Über Widersprüche im Queerfeminismus, die sich nicht wegglitzern lassen“ am 10.01.18 um 19 Uhr zu wiederholen.

Mehr Infos unter „Aktuelle Veranstaltungen“

bis 31.12. Fotoausstellung „Haus des Teilens“

Mi, 09.08., 19 Uhr: Ausstellungseröffnung „Das Haus des Teilens“ – über „Trostfrauen“ (Sexsklavinnen im Japankrieg) im Asien-Pazifik

Die feministische Bibliothek MONAliesA veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem japanologischen Institut der Universität Leipzig eine Foto-Ausstellung zur Problematik der Trostfrauen mit den besonderen und aufschlussreichen Bildern von Tsukasa Yajima.

Der Begriff „Trostfrau“ ist eine der unterschiedlichen Bezeichnungen für die bis zu 200.000 ehemaligen Zwangsprostituierten, die vom japanischen Militär im Asien-Pazifik-Krieg (1937-1945) verschleppt und ausgebeutet wurden. Es handelte sich hauptsächlich um Frauen der japanischen Nachbarländer, in die Japan im Laufe des Kriegs vorgedrungen war.

Seitdem die erste „Trostfrau“, die südkoreanische Kim Hak-Sun, im Jahre 1991 mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit ging, versuchen die anderen ehemaligen Zwangsprostituierten, eine Entschuldigung und Entschädigung von der japanischen Regierung zu erlangen. Ihre Anforderungen, die sie inzwischen in mehr als 1.000 abgehaltenen Protesten in Seoul durchzusetzen versuchten, hatten jedoch bisher wenig Erfolg.

Die Frauen brauchen eine breitere Basis an Unterstützung und ihre Angelegenheit mehr Aufmerksamkeit, damit eine ordentliche Veränderung herbeigeführt werden kann. Zu diesem Zweck ist die Arbeit des japanischen Fotografen Tsukasa Yajima wichtig. Er zeigt uns einen besonderen Einblick in das Leben der Frauen im sogenannten „Haus des Teilens“, den er während seines dortigen Aufenthalts (2003 – 2006) erhielt.

Die Ausstellung ist bis Ende Dezember während der Öffnungszeiten der MONAliesA zugänglich.

Mi., 05. April 2017: Hanna Wettig: Kairo, Köln, Leipzig: Übergriffe auf Frauen als Ausdruck islamistischer Ideologie

Mi., 05. April 2017, 19 Uhr: Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe sind Ausdruck von Sexismus und Frauenverachtung. Das gibt es leider in fast allen Kulturen. Sie sind aber weder naturgegeben noch kultureigen, sondern Nebenprodukt patriarchaler Ideologien.

In islamisch geprägten Ländern ist seit gut 35 Jahren eine frauenverachtende Ideologie besonders wirkmächtig. Der Islamismus hat seit den 1980er Jahren das gesellschaftliche Leben dort verändert. Auch in Europa agitieren seine Vertreter junge Migranten. Sie predigen, dass eine Frau allein auf der Straße und nackt (also ohne Kopftuch) solche Übergriffe hervorruft oder sogar vergewaltigt werden will.

Dass Männer, die solcher Agitation ausgesetzt sind, sexuell übergriffig werden wie Silvester 2015 oder wie auch im Conne Island in Leipzig, ist wenig erstaunlich. Trotzdem wurde dieser Zusammenhang von bestimmten feministischen Kreisen von vornherein bestritten. Man wollte nicht in eine rassistische Falle tappen. Doch genau diese Haltung affirmiert die Position, Herkunft sei wichtiger als Politik.

In dem Vortrag werden der misogyne Gehalt des Islamismus beleuchtet und feministische Positionen aus arabischen Ländern vorgestellt, die sich dem entgegenstellen. In der Diskussion soll es darum gehen, wie wir eine antirassistische feministische Position entwickeln können, die sich solidarisch zu solchen feministischen Kämpfen verhält.