Aktuelle Veranstaltungen

Leseklub (fortlaufend)

jeden zweiten Mittwoch 19 Uhr: Leseklub in der MONAliesA

Juni

Sa., 30.06., 11-15.30 Uhr: „Im Wiederspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen“: Zum Begriff der Freiheit in feministischen Debatten
Workshop mit Constanze Stutz und Annika Sominka

Juli

Do., 19.07., 19 Uhr: Disziplinierung und Kontrolle weiblicher Sexualität in der DDR –
die Geschlossene Krankenanstalt Leipzig, Referentin: Steffi Brüning

August

Do., 16.08., 19 Uhr: Antje Schrupp: Für mehr Anarchismus im Feminismus

Ausführliche Beschreibung

Leseklub (fortlaufend)

Jeden zweiten Mittwoch 19 Uhr: Leseklub in der MONAliesA – nächste Termine sind am 11.04., 25.04. und 09.05. (Lesepensum: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura von Irmtraud Morgner /bis einschließlich sechstes Buch)

Der Leseklub in der MONAliesA lädt ein, sich mit der Literatur von Frauen aus der DDR und Osteuropa zu beschäftigen.

Wir wollen uns mittwochs (2-wöchentlich) von 19:00 bis 20:30 Uhr in einer offenen Runde unseren Fragen zu Feminismus, Geschichte, Politik und Literatur – zunächst – in den Werken der Autorinnen Joanna Bator, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Gisela Steineckert widmen. Jede*r sei herzlich ermuntert, in den Leseklub einzutreten und an der Gestaltung der Sitzungen mitzuwirken, etwa die Moderation für Sitzungen mit spezifischen Themenkomplexen zu übernehmen, kleinere Vorträge zu eigenen Fragestellungen einzubringen, sich über die Autorin und ggf. Übersetzerin zu informieren und vieles ähnliches mehr.

Oberstes Ziel des Leseklubs ist, Freude am Lesen zu fördern und uns mit anderen über unsere Leseerfahrungen auszutauschen!

Außer der für einen Leseklub nicht überraschenden Lesebereitschaft und der Neugier und Offenheit gegenüber oben genannten Themen sind daher keine Voraussetzungen nötig. Allerdings möchten wir eine schöne Atmosphäre kreieren, in der keine*r Angst haben muss, etwas zu sagen oder zu fragen. Wir bitten also darum, eine Portion Geduld und Empathie mitzubringen.

Bis dahin freut sich auf euch:
Der Leseklub in der MONAliesA!

Kontakt via Email: DerHessischeLandbote at disroot.org

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Juni

Sa., 30.06., 11-15.30 Uhr: „Im Wiederspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen“: Zum Begriff der Freiheit in feministischen Debatten

Workshop mit Constanze Stutz und Annika Sominka
Wir bitten um Voranmeldung per Mail: frages@uni-leipzig.de

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Juli

Do., 19.07., 19 Uhr: Disziplinierung und Kontrolle weiblicher Sexualität in der DDR – die Geschlossene Krankenanstalt Leipzig, Referentin: Steffi Brüning

In der Riebeckstraße 63, Leipzig, befand sich in der DDR bis 1990 die Geschlossene Krankenanstalt für vermeintlich geschlechtskranke Frauen und weibliche Jugendliche. In Geschlossenen Krankenanstalten sollten vorgeblich widerspenstige Geschlechtskranke isoliert werden, um sie zu heilen. Die Historikerin Steffi Brüning wird im Vortrag zeigen, dass die Anstalt aber nur theoretisch eine medizinische Einrichtung war. Eigentlich ging es um Disziplinierung und Kontrolle von Frauen und weiblichen Jugendlichen, die sich verschiedenen „sozialistischen Normen“ besonders hinsichtlich der Rollenerwartung an Frauen und ihre Sexualität in der DDR widersetzten. Die meisten „Patientinnen“ waren nie geschlechtskrank, die Verantwortlichen brachen zum großen Teil rechtliche Verordnungen der DDR. Diese bislang wenig beachtete Facette von Herrschaft und Gewalt in der DDR wird durch den Vortrag und eine anschließende Diskussion näher beleuchtet.

Einlass: 18.30 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr
Eintritt: Spendenempfehlung 2-10€

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August

Do., 16.08., 19 Uhr: Antje Schrupp: Für mehr Anarchismus im Feminismus

Feminismus ist seit einiger Zeit wieder ein viel diskutiertes Thema, es gibt neue Akteur*innen, Positionen und Theorien. Dabei stellt sich auch die Frage nach dem Verhältnis der Frauenbewegung zu anderen sozialen und herrschaftskritischen Bewegungen. Während das Verhältnis von Feminismus und Marxismus vielfältig diskutiert und analysiert wurde, gibt es nur wenig Nachdenken über das Verhältnis von Feminismus und Anarchismus. Das liegt auch daran, dass die Frauenbewegung in Deutschland vor allem dafür kämpft, dass Verbesserungen für Frauen durch staatliche Initiativen – Gesetze und Förderprogramme – erreicht werden. Allerdings kommt diese Strategie heute mehr denn je an ihre Grenzen. Ein Blick zurück auf die Geschichte des anarchistischen Feminismus ist daher nicht nur von historischem Interesse, sondern gibt Impulse für heutigen Aktivismus.

Einlass: 18.30 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr
Reservierung von Plätzen leider nicht möglich!
Eintritt: Spendenempfehlung 2-10 Euro

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