Aktuelle Veranstaltungen

Leseklub (fortlaufend) jeden zweiten Mittwoch 19 Uhr: Leseklub in der MONAliesA

Feministischer MÜTTER*-Stammtisch (fortlaufend) alle vier Wochen Montag, 21 Uhr

Feminismus?! Eine Gruppe für Einsteigerinnen (23.10.18 – 29.01.19) Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich!

01.11.18, 19 Uhr: Die Irrfahrten der Anne Bonnie Lesung mit Koschka Linkerhand

16.11.18, 19 Uhr: Das Geschlecht der Depression. »Weiblichkeit«, »Männlichkeit« und Verlust Vortrag mit Dr. Nadine Teuber

Ausführliche Beschreibung

Leseklub (fortlaufend)

Jeden zweiten Mittwoch 19 Uhr: Leseklub in der MONAliesA – nächste Termine sind am  29.08., 12.09., 26.09. und 10.10. (Lesepensum: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura von Irmtraud Morgner /bis einschließlich das Viertes Intermezzo)

Der Leseklub in der MONAliesA lädt ein, sich mit der Literatur von Frauen aus der DDR und Osteuropa zu beschäftigen. Wir wollen uns mittwochs (2-wöchentlich) von 19:00 bis 20:30 Uhr in einer offenen Runde unseren Fragen zu Feminismus, Geschichte, Politik und Literatur – zunächst – in den Werken der Autorinnen Joanna Bator, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Gisela Steineckert widmen. Jede*r sei herzlich ermuntert, in den Leseklub einzutreten und an der Gestaltung der Sitzungen mitzuwirken, etwa die Moderation für Sitzungen mit spezifischen Themenkomplexen zu übernehmen, kleinere Vorträge zu eigenen Fragestellungen einzubringen, sich über die Autorin und ggf. Übersetzerin zu informieren und vieles ähnliches mehr.

Oberstes Ziel des Leseklubs ist, Freude am Lesen zu fördern und uns mit anderen über unsere Leseerfahrungen auszutauschen! Außer der für einen Leseklub nicht überraschenden Lesebereitschaft und der Neugier und Offenheit gegenüber oben genannten Themen sind daher keine Voraussetzungen nötig. Allerdings möchten wir eine schöne Atmosphäre kreieren, in der keine*r Angst haben muss, etwas zu sagen oder zu fragen. Wir bitten also darum, eine Portion Geduld und Empathie mitzubringen.

Bis dahin freut sich auf euch:
Der Leseklub in der MONAliesA!

Kontakt via Email: DerHessischeLandbote at disroot.org

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Feministischer MÜTTER*-Stammtisch / Empowerment Süd (fortlaufend)

Montag alle vier Wochen, 21-22.30 Uhr

Die erste Kennenlernrunde ergab, dass sowohl an Theorie als auch Erfahrungsaustausch Interesse besteht. Wir wollen zunächst im 4-Kalenderwochen-Rhythmus bleiben und ausprobieren, Theorie und Erfahrungsaustausch abzuwechseln. Inhaltlich wird es um das Sammeln von Themen und Ideen gehen, wie die einzelnen Sitzungen gestaltet werden können, und damit auch darum, einander noch weiter kennenzulernen. Ein Vorschlag zu einer ersten Theoriesitzung war etwa, sich die outside the box-Ausgabe “Gebären” vorzunehmen (outside-mag.de/issues/3/posts), um durch die Textlektüre zu eigenen Fragestellungen und Thesen zu gelangen. Außerdem soll eine kleine Literaturliste entstehen.

Vorschläge im Block “Theorie” rund um das Thema kritische Mütterlichkeit sind herzlich willkommen, das Genre ist dabei nicht entscheidend. Als Material können auch gerne Belletristik, Zines oder eben Studien, z.B. der Zweiten Frauenbewegung o.ä., dienen. Bitte keine Scheu vor “Theorie”: Niemand braucht besondere Vorkenntnisse, wir werden uns im gemeinsamen Austausch mit dem Material auseinandersetzen und ganz sicher auf viel Spannendes und Erkenntnisreiches stoßen. Es soll nicht um das “Durcharbeiten” von akademischer Fachliteratur gehen und um “richtig” oder “falsch”, sondern darum, durch das Gelesene miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven auf die eigene Situation zu gewinnen! Auch für die Austausch-Sitzungen können Themenschwerpunkte gesetzt werden. Viele haben einen Bedarf nach Austausch übers Stillen, sodass das z.B. ein mögliches Thema für eine erste solche Sitzung wäre. Natürlich ist es möglich, nur zu einzelnen Stammtischsitzungen zu kommen, also z.B. nur zum Erfahrungsaustausch.

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Feminismus?! Eine Gruppe für Einsteigerinnen

Eine Anmeldung für diesen Lesekreis ist leider nicht mehr möglich!

Nachdem im letzten Jahr so viele Frauen* Interesse an dieser Gruppe hatten, möchten wir auch dieses Jahr wieder eine neue Gruppe für Frauen* eröffnen, die sich für Feminismus interessieren, aber bisher noch nicht so recht Anschluss gefunden haben. In sechs Treffen wollen wir gemeinsam Texte lesen und ins Gespräch kommen. Dabei wollen wir die Theorie mit dem eigenen Erleben verbinden und in unserem Alltag aufspüren. Wenn ihr also Lust habt aktuelle feministische Texte zu lesen, euch eine Meinung dazu zu bilden, euch in einer Gruppe auszutauschen, das Gelesene mit euren eigenen Erfahrungen zu verknüpfen und die feministische Bibliothek MONAliesA und gleichgesinnte Frauen* kennen zu lernen, seid ihr hier genau richtig! Es werden keine Vorkenntnisse erwartet. Die Treffen finden jeweils dienstags 19:00 bis 20:30 Uhr in der MONAliesA statt. Für jedes Treffen ist ein Textauszug von ca. 20 Seiten zur Vorbereitung zu lesen. Gruppenleitung: Daniela Foohs

23.10.2018 Bin ich Feministin? Text aus: Roxane Gay „Bad Feminist“
13.11.2018 Was ist ein „schöner“ Frauen*körper? Text aus: Laurie Penny „Fleischmarkt“
27.11.2018 Wer macht die Hausarbeit? Text: Anna Kow und Virginia Kimey „work in progress“
11.12.2018 Wie selbstbestimmt ist meine Sexualität? Text aus: Margarete Stokowski „Untenrum frei“
15.01.2018 Bedeutet Frau*sein Mutter werden? Text aus: Orna Donath „Regretting Motherhood“
29.01.2018 Bin ich privilegiert? Text aus Iris Young „Justice and the politics of Difference“

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Fr., 16.11.18, 19 Uhr: Das Geschlecht der Depression. »Weiblichkeit«, »Männlichkeit« und Verlust

Vortrag von Dr. Nadine Teuber

Depressionsdiagnosen nehmen weltweit zu, dabei sind Frauen im Vergleich zu Männern einem erhöhten Risiko für depressive Erkrankung ausgesetzt. Auch in den Medien erscheinen Depressionen häufiger in Verbindung mit Bilden von „Weiblichkeit“, während sie bei Männern öfter als „Burn Out“ umkodiert werden oder gar klinisch unerkannt bleiben. Dabei ist ein Risikofaktor in der Entstehung depressiver Erkrankungen insbesondere für Frauen, neben Armut, familiärer und sexueller Gewalt, ihre Sozialisation in eine vornehmlich weiblich codierte „Care-Arbeit“. Wie in Familie und Gesellschaft Emotionen, Beziehungen und Belastungen erlebt, geteilt und weitergegeben werden ist jedoch nicht allein geprägt durch bewusste Prozesse, sondern besonders durch frühe unbewusste Identifizierungen und Verluste, die Frauen und Männer unterschiedlich für Depressionen empfänglich machen.
In ihrem Vortrag wird die Psychoanalytikerin Dr. phil. Nadine Teuber die Bedeutung von Geschlecht in der Entwicklung depressiver Störungen diskutieren und den Begriff einer „Politik des Verlustes“ vorstellen, der sich auch in kulturhistorischen Betrachtungen von Melancholie, Depression und Geschlecht nachvollziehen lässt.Dr. phil.

Nadine Teuber, Dipl.-Psych., ist Psychoanalytikerin (DPV/IPA) in eigener Praxis in Frankfurt am Main. Am Arbeitsbereich Psychoanalyse der Goethe-Universität/Frankfurt lehrt sie psychoanalytische Behandlungstechnik und Gesprächsführung. Für das Frankfurter Psychoanalytische Institut und die dortige International Clinic ist sie Projektkoordinatorin im psychosozialen Zentrum für Geflüchtete Rhein-Main. 2010 promovierte sie über “Das Geschlecht der Depression“ an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Einlass: 18.30 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr
Reservierung von Sitzplätzen nicht möglich!
Eintritt: Spendenempfehlung 2-10 Euro

Do., 01.11.18, 19 Uhr: Die Irrfahrten der Anne Bonnie

Koschka Linkerhand liest aus ihrem im September erschienenen Roman „Die Irrfahrten der Anne Bonnie“.

Irland, 1704: Nach einem Skandalprozess um seine Affäre mit einer Dienstmagd und sein uneheliches Kind kehrt der Anwalt William Cormac seiner Heimat den Rücken und wird Baumwollfarmer in der Neuen Welt. Seine Tochter Anne wächst auf den Plantagen Carolinas in großer Freiheit, jedoch ohne viel menschliche Gesellschaft auf.
Ihr Leben bleibt gezeichnet von Aufbrüchen: Mit siebzehn heiratet sie den Säufer James Bonnie und zieht mit ihm in die Karibik. In den Hafenschänken, die sie als Mann verkleidet aufsucht, trifft sie den Seeräuber Calico Jack und geht als Pirat zur See. Inmitten der Piratenmeute macht Anne zum ersten Mal die Erfahrung eines fest gefügten Gemeinschaftslebens. Davon berauscht, wird sie ein tüchtiger Räuber und Mörder. Nach einem Überfall auf ein Kaufmannsschiff kommt Mary Reed an Bord, eine zweite verkleidete Frau, und Anne verliebt sich in sie. Die beiden beginnen eine heimliche Beziehung. Anne glaubt, endlich ihren Platz in der Welt gefunden zu haben. Doch ihre abenteuerliche Suche nach einem „neuen Ort, wo die Dinge sich noch einmal anders verhalten“, lässt sie nicht zur Ruhe kommen.

Einlass: 18.30 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr
Reservierung von Sitzplätzen nicht möglich!
Eintritt: Spendenempfehlung 2-10 Euro

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